Buschmeister? Dieser "Buschmeister" trommelt
nicht, sondern gleitet lautlos durch den zentralamerikanischen
Dschungel. Es ist der Name einer bis zu 3,60 Meter langen Schlange,
der Königin des Urwalds (Lachesis).
Ihr Biß ist tödlich, aber ihr Gift wirkt homöopathisch aufbereitet
als kraftvolle Arznei.
...übrigens, ein
Homöopath muss immer eine staatl. Zulassung als Heilpraktiker
haben - wenn er denn kein Arzt ist.
Aber nur wenige Heilpraktiker sind Homöopathen. Und nicht jeder, der "homöopathische
Mittel" verschreibt, arbeitet tatsächlich nach den Regeln der Kunst.
Was ist eigentlich Homöopathie?
Homöopathie ist ein Umstimmungsverfahren in der Heilkunst,
das sich seit über 200 Jahren bewährt.
Sie kann selbst schwere körperliche, seelische und
geistige Störungen positiv beeinflussen.
Sie wirkt durch die Ähnlichkeitsbeziehung zwischen
der/dem Erkrankten und der Arznei.
Arzneimittel werden aus einzelnen Ausgangsstoffen hergestellt
und in verschüttelter (potenzierter, dynamisierter)
Form verabreicht.
Die klassische Homöopathie ist weder ein Teil der "Schulmedizin",
noch eine Form der Naturheilkunde. Sie ist ein eigenständiges
Heilverfahren mit besonderen Regeln und nachvollziehbaren
Gesätzmässigkeiten.
Der Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843) unternahm im Jahre
1790 einen Selbstversuch mit Chinarinde, welche seinerzeit als
Malariamittel gebräuchlich war,
und entwickelte Wechselfiebersymptome. Es zeigte sich, dass auch andere Arzneimittel
Krankheitszeichen bei gesunden Menschen hervorbrachten, die sich bei kranken
als Heilmittel erwiesen, die mit genau diesen Beschwerden erkrankt waren. Er
formulierte daraufhin das Ähnlichkeitsprinzip, das bis heute den Kern
der homöopathischen Lehre bildet:
- "Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu
heilen, in jedem Fall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden
für sich erregen kann, als sie heilen soll."
So wird z.B. bei Fieber kein
fiebersenkendes Mittel gegeben, sondern eines, welches Fieber
macht, und das Fieber weicht zurück!
Dazu braucht es keine Tierversuche und kein Herumlaborieren an kranken
Menschen, sondern nur ein verständiges Auffinden von Ähnlichkeiten.
Wie findet man die richtige Arznei?
Zur Verschreibung
des passenden, d.h. ähnlichsten Arzneimittels, bedarf es einer gründlichen
Beobachtung und Befragung des Patienten über seine körperlichen
Beschwerden, seine individuellen Eigenheiten, seine Gefühle,
Vorlieben und Abneigungen.
Hilft Homöopathie auch bei Migräne?
Es werden keine
Krankheitsbezeichnungen behandelt ("Kopfschmerzen, Rheuma, Asthma, Übelkeit...").
Es gibt keine Arznei gegen d e n Kopfschmerz, aber sicherlich für
den Menschen, der unter anderem auch an Migräne leidet. So
benötigen 5 verschiedene "Migränepatienten" vielleicht
5 verschiedene Arzneien.
Muss man an Homöopathie glauben?
Glauben Sie nichts, bevor Sie
es nicht ausprobiert haben!
Wenn die üblen Bauchkrämpfe 2 Minuten nach der
Mittelgabe verschwinden, stellt sich die Frage nicht mehr.
Homöopathie
hilft sowohl kleinen Säuglingen als auch großen
Pferden - beide lassen sich nur selten etwas einreden ;-)
Ist die Homöopathie nur bei chronischen
Krankheiten sinnvoll?
Man muss nicht unbedingt abwarten,
bis eine Erkrankung einen chronischen Verlauf nimmt. Homöopathie wirkt schnell,
sanft und zuverlässig auf akute Beschwerden wie
- Grippe
- Durchfall
- Blutungen
- Hexenschuss
- plötzliche Erkrankungen kleiner und großer
Kinder
- Angst vor dem Zahnarzt
- während der Schwangerschaft und
nach der Geburt
Die chronischen Krankheiten sind
seit jeher die Domäne der klassischen Homöopathie. Dazu gehören
beispielsweise
- Hauterkrankung (Neurodermitis, Psoriasis,
Ekzeme etc.)
- Migräne
- rheumatische Erkrankungen
- Hormonstörungen und PMS (Prämenstruelles
Syndrom)
- Gemütsstörungen
- nervöse Erschöpfung
- "ADS" - Aufmerksamkeitsstörungen
mit oder ohne Hyperaktivität
- Reizdarm
- Herz- und Kreislaufbeschwerden
Ausführlichere Informationen zur Homöopathie finden Sie bei unserem Verband
klassischer Homöopathen Deutschlands unter

www.vkhd.de
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